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Das Wasser ist leer,...klar,....scheinbar durchsichtig. Oder ist einfach Luft in der Flasche? Denn sie muss ja, so wenig und inhaltslos es auch sei, von etwas gefüllt werden. Andernfalls, so lehrten mich mein Großerltern, würde sie in sich zusammenfallen. Aber ich muss mir eingestehen: wo nichts ist, da kann nichts zerfallen. Vielleicht ist es eine Verheimlichung, deren sich die Flasche behilft um existent zu bleiben. So muss sie das beobachtende Auge fürchten, welches den Umstand eines Nicht-vorhandenden ins Bewusstsein ruft und so, auf die flasche bezogen, selbsteliminierend wirkt. Doch darf sie dem Blick nicht entschwinden, der einzig doch bestimmt was existiert, was existieren kann und muss. Um selbst nicht erkannt, und doch betrachtet zu werden verzerrt sie dem Schauenden die Sicht auf die, ihr im Rücken liegende, Wirklichkeit und malt Lichter, Träume, Welten grotesker Art an die Wand.
So ist sie aber doch nicht mehr leer, wenn sie gestalten, schaffen kann, mag man einwenden.
Ja, vielleicht wird so aus Nichts Luft und aus Luft Wasser.
So ist sie aber doch nicht mehr leer, wenn sie gestalten, schaffen kann, mag man einwenden.
Ja, vielleicht wird so aus Nichts Luft und aus Luft Wasser.
Puppetmaster of myself (importiert durch schlauch) - 19. Jul, 00:04