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Montag, 17. September 2007

Frischfleisch

Nicht nur, damit ich Michas Praline-Geschichtchen verdrängen kann, sondern auch, weil es ein paar löbliche Links zu, äh, linken gibt:
http://www.sauerbraten.org/ Freeware Shooter, wohl genau dass, was Stefan sucht und braucht (Wo ist der eigentlich? Schreib hier was!)
http://www.nerdcore.de/wp/
Ein Link zu einer Seite mit Links. Unter anderem gibt es dort:
Die neue Ärztesingle, sowohl zensiert als auch unzensiert. Erstere gefällt mir irgendwie sogar besser.
Sonst noch so bei Nerdcore:
Eichhörnchen, Piratenpartei, blöggerische Selbstbeweihräucherung.

Das Schiffsmädchen

:O Mal was neues, vielleicht etwas anstößig. Bitte informieren, wenn ihr wissen wollt, wie es weiter geht.

Heute morgen ging Lina auf das Deck des Schiffes. An ihrem weiten Blick und ihrem seichten Lächeln konnte man erkennen, wie sehr sie es mochte, dort im Schein des Sonnenaufgangs zu stehen und dem Beginn eines neuen Tages entgegenzusehen. In der letzten Zeit gab es schließlich wenig Gelegenheit dazu. Das Schiff wankte. Lina konnte jede Bewegung des Schiffes spüren. Auch das mochte sie. Und da es so früh war, dass niemand sonst auf das Deck gewagt hätte, genoss sie ihre Ungestörtheit in vollen Zügen. Sie war nackt und hatte sich ihren Morgenmantel langsam abgestriffen. Dieses Gefühl von Freiheit überwältigte sie. So ganz allein - frei, eins mit dem Ozean. Lina konnte sich nichts Schöneres vorstellen. Oder doch? Manchmal stellte sich Lina vor, wie es wohl wäre, mit ihm hier zu stehen, seine starken Hände an ihrer Haut zu spüren, eng umschlungen und vor lauter Zärtlichkeit den Verstand zu verlieren. Sie war verliebt und hatte jetzt schon fast ihren Verstand verloren. Doch im Moment war er nicht da, er war weit weg, und Lina stand dort an der Rehling - mit ihrer schönen Nacktheit allein.
Heiner's Hose beengte ihn. Er musste Druck ablassen. Aber so wie er dort stand, konnte er für keinen Moment seinen Blick von ihr abwenden. Es fing damit an, dass er eines Morgens seinen Harndrang über Bord werfen musste. Da sah er sie. Er wäre fast ins Wasser gefallen, denn er konnte nicht fassen, wie diese Schönheit völlig nackt dort am Bug des Schiffes stand - so allein, so zart. Seitdem verließ Heiner jeden Morgen seine Kabine und versteckte sich. Den Schlaf, den er dadurch verlor, nahm er in kauf. Denn alles, woran er von nun an dachte, war dieses Mädchen.
Diesmal schien es länger zu dauern als sonst, denn der Sonnenaufgang war heute morgen besonders schön. Heiner dachte daran, vielleicht einmal zu ihr zu gehen, sich neben ihr zu stellen, mit ihr zu reden und ihren Körper ganz sanft zu streicheln. Aber Heiner verwarf den Gedanken schnell. Es wäre zu schön gewesen, dieses Wesen in die Hände zu halten. Er wäre ihr nicht würdig. Nein, das war ausgeschlossen.
Aber was ist mit den anderen? Heiner wollte auch nicht, dass sich einer von seinen Kameraden an sie ran machte. Damit es nicht auffällt, dass er so früh aufsteht, hat er sich freiwillig für den morgendlichen Putzdienst gemeldet. Die anderen haben ihn deswegen ausgelacht. Doch das war es ihm wert.
Lina schloss ihre Augen. Sie spürte, wie der Wind mit ihr spielte. Sie spreizte ihre Beine. Das war er. Ja, das war er, der sie da berührte. Es war nicht der Wind, es war ihr seliger Geliebter, der sie dort streichelte. Sie stellte es sich vor, wie jeden Morgen. Aber diesmal war es anders, es war...realer. Fast Wirklichkeit. Noch nie hatte sie ihn so intensiv gespürt.
In diesem Moment konnte sich Heiner nicht mehr halten. Er war so erschrocken von der Erregung, die sich da vor ihm entlud, dass er stolperte. Mit einem lautem Knall fiel er direkt auf die knirschenden Balken des Schiffsdecks. "Autsch!", rief er in seinem Schmerz. Und im nächsten Moment bereute er es. Sie musste es gehört haben.
Etwas riss Lina aus ihren Fantasien. Sie fuhr herum. Dann sah sie jemanden, wohl einer der Schiffsjungen. Ihre Blicke trafen sich...

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