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Donnerstag, 20. September 2007

verzerrte sichtweise im wandel der jahre - das leidige thema der jugend von heute

'früher' (meine oma lacht immer, wenn ich als wahnwitzig junger mensch dieses wort in bezug auf mein leben vor mehr als 5 jahren benutze), war alles anders.
ich kann mich noch recht gut daran erinnern, wie in der 6. klasse die 'großen' schüler auf mich gewirkt haben: anders, alternativer, gebildet, 'unerreichbar' (im sinne von 'so werd ich nie sein') und sehr groß!
und wir? ich finde diese klasse noch wirklich jung und irgendwie .... unspektakulär.
wenn ich cartman wäre würde ich sie vielleicht 'immature' nennen, aber ich empfinde es nicht als negativ, noch nicht erwachsen zu wirken. ganz im gegenteil. aber ich frag mich, ob das krebsgemüse uns mit den gleichen eigenschaften betitelt, wie ich damals die älteren. glaub ich nicht. und das nicht nur, weil 'kleinkinder' immer frecher und respektloser werden.
vielleicht liegt es daran, dass die leute damals 13 jahren schüler waren haben und wir erst in unsererm 11. schuljahr sind?
ist es nur, weil ich ein jahr älter bin als die meisten anderen der klassenstufe oder sind wir wirklich eine so graue masse?

Geplätscher

Ich brachte Flüsse hervor, ich lockte sie aus meiner Feder und gab ihnen Namen. Jeder von ihnen ist eine Träne, ein Seelenstück, eine Geschichte. Nun fordert ihr, ich solle sie ziehen lassen, versickern und verdunsten, und statt ihrer schimmernd in mir verwurzelten Form etwas Anderes, Neues schaffen.
Es sei denn. Ich werde zerbrechen, wenn ich meine geliebten Flüsse, Thishnat und Andurey und alle ihre Kinder, vom Wind zerrissen durch den Himmel jagen sehe. Diese Wölkchen, zusammengewürfelte und zerstobene Tränenkinder, werden mich ihnen angleichen, bis ich unkenntlich bin, bis ich – namenloses Abbild der Phantasien mir ungleicher Wesen – verwehe und nicht mehr bin.
Es sei, sage ich, und zwinge meine Flüsse, Teile meiner selbst, aufzugeben, sich aufzugeben, mich aufzugeben, den Kampf und die Hoffnung – und sie werden es tun. Sie verlieren nicht ihr Vertrauen in mich, sie gehorchen und tun, was ich ihnen befehle – weil wir uns nicht von einander lösen können.
Es sei, seufze ich. Weil ich, einst muntere Quelle, mein Herz an ein Feuer verlor, das, unbeständig und schön, mich verzehrt. So bin ich nun, ich einstmal glitzerndes Bächlein, schon im Verdunsten begriffen. Jetzt bin ich, einst Fluss, der Berge und Städte verschlang, schon Wolke, die bald schon vergeht.
Nun denn, trägt der Wind mein Wort übers Land, zieht fort ohne Ziel und Verstand.

hübsch oder nicht, das ist hier die Frage

Diese Streiterein kommen zustande, weil man nicht nett hübsch ist zueinander. Auch ich fühlte mich ein wenig verletzt und das macht die Einladungsausweitung auf alle zum Schreiben nicht besser.
Meiner Verständnis entzieht sich auch, warum gegensätzliche Beiträge schädlich sind.
Also, bitte euch auf mein Unverständnis nicht agressiv zu reagieren und klärend zu wirken.
vielen Dank
Thea

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