...

Man muss Element von allem sein. Aber dann sind wir nicht definiert. Muss man künstlich sich etwas zuordnen um bestimmung im Moment zu finden? Wo der wille ist, da ist auch der Mensch, oder? Und genau um diesen freien WILLEN geht es, nicht das man alles ist, sondern alles sein könnte. Zufall und Determinismus sind also abzulegen. Ist Zweifel nicht notwendig für die Reflexion. Kein Zweifel, sondern Entwicklung selbst füllt dich aus und diejenigen schweren Fehler musst du nicht, die machen die andern zu genüge. Dann aber müssen Gedanken handeln bedeuten.

Christoph dein Kommentar!
brotbackmischung (anonym) - 18. Sep, 21:12

endlich!

is cool. ich rieche philounterrichtsreste
diesmal fast schon zu leicht nachvollziehbar geschrieben ;)

schlauch - 18. Sep, 21:12

Ich glaube, dass ist ein Grundproblem der Philosophie:
Einige drücken sich absichtlich so aus, dass man ihnen nur folgen kann, nachdem ihr Text x-mal durchgelesen wurde. Viele Menschen haben es nicht nötig, sich dafür ihren Kopf zu zermartern. Aber wenige tun es trotzdem.
Und das finden wir dann lustig... ohne zu ahnen, dass WIR die sind, die nicht imstande sind, sich klar auszudrücken. Und jeder vernünftige, normal denkende Mensch kann dann zu so etwas nur sagen:
"Welch ein konfuser Schwachsinn!!!"

Puppetmaster of myself (anonym) - 18. Sep, 21:37

gehörst du auch zu diesen Menschen?
mightygurke (anonym) - 18. Sep, 23:07

Nun Micha, vielleicht bist du es einfach nicht WERT (@stefan: Ich hab dank Nietzsche verstanden, warum Juden und Christen nihilistisch sind;-) ), diese Gedanken zu verstehen? Vielleicht bist du gar nicht in der Lage dazu? Warum sollte also Stefan es dir einfacher machen, wenn du dann auch nicht mehr als die Worte, nicht aber den Sinn verstehen würdest?

"Wo der wille ist, da ist auch der Mensch, oder?"
Definitiv nicht, zumindestens nicht in meiner High School geschädigten Welt. Der freie Wille ist für die meisten doch nur Balast, etwas was man nicht ablegen braucht, weil man es nie aufgenommen hat.

Natürlich ist es auch irgendwie "freier Wille", sich jede Sekunde aufs Neue gegen eben diesen zu entscheiden. Doch ist das nicht ähnlich sinnlos, wie von der Freiheit zu reden, in Sklaverei zu verbleiben?

Sicherheit gegen Freiheit. Das ist nicht nur in Schäubles Stasi 2.0 so, sondern auch in jeder Gruppe von Menschen; es ist einfacher, mitzutrotten, anstatt eigene Wege zu gehen (die dennoch die gleichen sein können; der Unterschied liegt in dem Bewusstsein, gewählt zu haben)

Achja:
Stefan, ich würde diesen Blog gerne verlassen, bzw nur sporadisch hier schreiben und meinen eigenen Senf machen. Würdest du deine Gedanken auch auf meinem Blog veröffentlichen, in einer Art Kolumne? Das selbe Angebot geht auch an "Anna da Wolf".
@Anna, falls du das hier liest: Ich hoffe dir geht es halbwegs gut; ich vermisse dich.

Puppetmaster of myself (anonym) - 18. Sep, 23:23

was du bemängelst ist der wille der sich selbst einschränkt, aber dann kann auch der beschränkte Wille sich nicht befreien, was bedeuten würde der starke(freie) Wille könnte sich nur befreien. Die entscheidung zum freien Willen ist aber dann nicht vollzogen.
mightygurke (anonym) - 19. Sep, 00:55

nee, eigentlich bemängele ich wohl die fehlende Lust. Jeder kann, aber kaum einer will. Sie haben zwar die Möglichkeiten, sehen aber nicht die Notwendigkeit.
"Die entscheidung zum freien Willen ist aber dann nicht vollzogen."

Man vollzieht sie jeden Augenblick neu, wenn man nur möchte.
Puppetmaster of myself (anonym) - 19. Sep, 06:47

Das würde ja heißen das auch ich schon fast frei bin.
mightygurke (anonym) - 19. Sep, 09:18

Es liegt an dir. :->
Anna Licht (anonym) - 20. Sep, 00:21

Ich heiße zwar nicht Christoph...

Wenn Element von allem sein bedeutet, nicht definiert zu sein, dann hieße das doch, dass die Elemente innerhalb der einzelnen Optionsmengen jeweils gleich sind, oder shee ich das falsch? Da werd' ich jetzt mal religiös, weil's schon so spät ist, und sage: das glaube ich nicht. Naja, ich begründe dann doch noch mit: macht doch gar keinen Sinn, wenn in allen Mengen jeweils alles gleich ist. Element von allem sein, bedeutet ja nicht: alles sein.

Zwar heißt es immer so schön, man müsse nicht in eine Wachstrommel steigen, um zu wissen, wie eine Waschmaschine funktioniert, aber, so will ich mal dagegen halten: Gedanken können Lebenserfahrung nicht wirklich ersetzen. Mit Sicherheit kann (und sollte) man sich viele schwerwiegende Fehler sparen - aber abschließend beurteilen kann man so ihre Auswirkung auf das Selbst, das Sein und das Umfeld nicht. Denn Gedanken können zwar Handlung werden, diese aber nicht ersetzen.
Auch ist es schwer, dann über den Willen und dessen Freiheit in diesem Zusammenhang zu philosophieren - der Mensch ist eben keine Maschine, die allgemein gültigen Gesetzen folgt.
Freier Wille... da bin ich heute unkreativ und lehne mich an den überstrapazierten Schopenhauer.

Entwicklung ohne Zwiefel ist sicherlich möglich - allerdings ist das die beste und schnellste Methode im Leben, sich dann den ein oder anderen schwerwiegenden Fehler eben doch erlaubt zu haben (was nicht heißt, dass man mit Zweifeln ohne diese durchs Leben kommt).

(Ich glaube, da fehlen ein paar Verben. Und ein Fragezeichen? Nix für ungut: in einem Philosophiekurs saß ich zum letzten mal vor ... äh. Ja. =)
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