die welt ist sandkasten
Die einen (Vertreter der anthropozentrischen Umweltethik) schaufeln sich den wörtlichen Sandkuchen händeweise in den Mund, nehmen so sich und anderen die Spiel- bzw. Lebensgrundlage. Wenn sie bemerken, dass zu viel Dreck dem Magen doch nicht bekommt, spucken Sie es wieder aus, „geben es zurück“, behalten sich aber das recht vor, es weiterhin zu benutzen, schließlich ist man ja der mit den größten Sandschaufeln.
Andere wiederum (Vertreter der pathozentristischen Umweltethik) fühlen sich von ersteren ungerecht behandelt und beschließen, es anders zu machen. Sie suchen sich ihre Ecke und geben sich mit der Sandmenge zufrieden. Der Rest wird unter all die anderen leidend unterdrückten verteilt. Niemand stört sie und sie stören niemanden. Natürlich nehmen sie den Sand anderer gern an, die nützen ihnen. Doch warum sollte man selbst, der das omniversell Zufriedenheit verbreitende System durchschaut oder bei näherer Betrachtung gar erfunden hatte, etwas abgeben? die anderen, die diesen Gedanken nicht hatten, haben zwar auch gelitten, doch als Stifter der Zufriedenheit, ist man doch mehr als sie, etwa eine Art Vormund (der so wie so besser weiß, dass man den Kleinen nicht alles Gute im Leben direkt vor die Nase setzt, den tollen Sand muss man sich erarbeiten)
Die Vertreter der biozentrischen Umweltethik tragen keine Windeln, da Pflanzen ja auch nur Lebewesen sind. Ihre Schaufeln sind ihre krallenartigen Fingernägel, die nie geschnitten, da auch Mikroorganismen menschliche Gefühle haben, die beachtet und respektiert werden wollen. Sie vertreten diese Ethik, da sie unterernährt sind und ihre Ellenbogen auf Grund des Calciummangels bei zu starkem Einsatz splittern würden. Sie hoffen, dass man irgendwann was abgibt. An den Pathozentristen stört sie, dass sie nicht als Leidende akzeptieren, bloß weil ihnen aus Rücksicht auf all die Wasserflöhe, die Zunge am Gaumen klebt und sie nicht schreien können. es gibt nicht viele von ihnen, die meisten beenden ihr ohnehin kurzes Leben meist mit suizidalen Handlungen, weil ihnen bewusst wird, dass sie beim regungslosen Liegen etwas außerhalb der Sandkiste Grashalme ermordet haben.
Der Sand verliert mehr und mehr von seiner ursprünglichen Konsistenz, versetzt mit allerlei Substanzen, die dort nicht hin gehören. Die Menschen, des Spielens noch lange nicht müde, aber unter dicken Schmutzschichten kaum noch erkennbar, werden von Tagesmutter Maria heimgerufen. Allerdings scheinen sie so viel Dreck in den Ohren zu haben, dass sie sie nicht hören. Sie sind unaufhaltsam, die Plastikförmchen sind zerschlagen, blutig an den Kanten, die Schaufeln sind unrettbar tief vergraben..
Eine Veränderung vollzieht sich. Die holistische Umweltethik setzt sich durch. Spielkind und Sandkasten werden eins. Die Zeit hat ein Ungeheuer geschaffen. Und während die Sonne in einer Supernova und unter Begleitung von blecherner Weltuntergansmusik einen dramatischen Abgang hinlegt, ersteigt die Fusion: das Schmaddermonster, Und es macht sich auf zu fernen Planeten um den intelligenten Lebensformen dieses Universums die einzig richtige und vor allem nachhaltige Umweltethik einzuprügeln.
Anna Wolff
Andere wiederum (Vertreter der pathozentristischen Umweltethik) fühlen sich von ersteren ungerecht behandelt und beschließen, es anders zu machen. Sie suchen sich ihre Ecke und geben sich mit der Sandmenge zufrieden. Der Rest wird unter all die anderen leidend unterdrückten verteilt. Niemand stört sie und sie stören niemanden. Natürlich nehmen sie den Sand anderer gern an, die nützen ihnen. Doch warum sollte man selbst, der das omniversell Zufriedenheit verbreitende System durchschaut oder bei näherer Betrachtung gar erfunden hatte, etwas abgeben? die anderen, die diesen Gedanken nicht hatten, haben zwar auch gelitten, doch als Stifter der Zufriedenheit, ist man doch mehr als sie, etwa eine Art Vormund (der so wie so besser weiß, dass man den Kleinen nicht alles Gute im Leben direkt vor die Nase setzt, den tollen Sand muss man sich erarbeiten)
Die Vertreter der biozentrischen Umweltethik tragen keine Windeln, da Pflanzen ja auch nur Lebewesen sind. Ihre Schaufeln sind ihre krallenartigen Fingernägel, die nie geschnitten, da auch Mikroorganismen menschliche Gefühle haben, die beachtet und respektiert werden wollen. Sie vertreten diese Ethik, da sie unterernährt sind und ihre Ellenbogen auf Grund des Calciummangels bei zu starkem Einsatz splittern würden. Sie hoffen, dass man irgendwann was abgibt. An den Pathozentristen stört sie, dass sie nicht als Leidende akzeptieren, bloß weil ihnen aus Rücksicht auf all die Wasserflöhe, die Zunge am Gaumen klebt und sie nicht schreien können. es gibt nicht viele von ihnen, die meisten beenden ihr ohnehin kurzes Leben meist mit suizidalen Handlungen, weil ihnen bewusst wird, dass sie beim regungslosen Liegen etwas außerhalb der Sandkiste Grashalme ermordet haben.
Der Sand verliert mehr und mehr von seiner ursprünglichen Konsistenz, versetzt mit allerlei Substanzen, die dort nicht hin gehören. Die Menschen, des Spielens noch lange nicht müde, aber unter dicken Schmutzschichten kaum noch erkennbar, werden von Tagesmutter Maria heimgerufen. Allerdings scheinen sie so viel Dreck in den Ohren zu haben, dass sie sie nicht hören. Sie sind unaufhaltsam, die Plastikförmchen sind zerschlagen, blutig an den Kanten, die Schaufeln sind unrettbar tief vergraben..
Eine Veränderung vollzieht sich. Die holistische Umweltethik setzt sich durch. Spielkind und Sandkasten werden eins. Die Zeit hat ein Ungeheuer geschaffen. Und während die Sonne in einer Supernova und unter Begleitung von blecherner Weltuntergansmusik einen dramatischen Abgang hinlegt, ersteigt die Fusion: das Schmaddermonster, Und es macht sich auf zu fernen Planeten um den intelligenten Lebensformen dieses Universums die einzig richtige und vor allem nachhaltige Umweltethik einzuprügeln.
Anna Wolff
Anna the Wolff (importiert durch schlauch) - 17. Apr, 12:51
schreibversuch
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(ja ich weiß, rummeckern aber selbst nix schreiben)
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