L'america

Mittwoch, 26. März 2008

no country for old men

"No country for old men" ist ein Film, im dem (wie der Name enthält) die alten Menschen, vertreten durch einen alten Komissar, die Welt nicht mehr verstehen können.
Die Geschichte stellt die Frage nach Zufall oder Schicksal und lässt einen Killer das Werkzeug sein, der mit einem Bolzenschussgerät einen Mann verfolgt, welcher die 2 mio Dollar Drogengeld gefunden hat.
Die charakteristische Darstellung der Menschen und Landschaft sowie die Dialoge sind großartig.

http://www.youtube.com/watch?v=mzZZ_YRVRdU&feature=related

sehr sehenswert!
(läuft nur im HansaKino)

Sonntag, 3. Februar 2008

Verschwörungstheorien

War die Mondlandung echt? Sind die Anschläge des 11. Septembers wirklich so passiert, wie wir es glauben? Verfolgt die amerikanische Regierung ausschließlich die Ziele, die sie vorgibt?
Bevor ich die Gefahr eingehe, noch als plakativ gewertete Erläuterungen zu äußern, gibt es erst einmal ein paar Dokumentationen dazu:

9/11 Ripple Effect
Moon Hoax
War on Democracy

Ob ihr weltverändernde Einblicke gewinnt oder dabei nur sehenswerte Abendunterhaltung genießt ist euch überlassen. Interessant für mich ist zu erfahren, wie eure Reaktion darauf aussieht.

Sonntag, 16. September 2007

Musik!

Eine Deutsch-Lehrerin hat mich gebeten, einige deutsche Musikstücke, die weder Gewalt noch Drogen verherrlichen herauszusuchen, zur Benutzung innerhalb ihres Unterrichts.

Ich brauche Vorschläge :-)

Mir ist bis jetzt eingefallen:
Die Ärzte ~ Cops Underwater
Veronika, der Lenz ist da ~ Comedian Harmonists


Hier die Bewertungskriterien:
Kein Sex, keine Drogen, keine Schimpfwörter (Ich wurde übrigens gestern ernsthaft angepfiffen, dafür, dass ich auf DEUTSCH geflucht habe), keine Gewalt, keine Bands die ich nicht mag, nicht zu anspruchsvolle Texte (kein tocotronic :'( ), gerne "Dauerbrenner" oder relativ aktuelles; am besten irgendwie subversiv, und kritisch ein bisschen "ans Bein pinkelnd". Und Hymnencharakter soll es haben! Und alle ein bisschen ansprechen, also auch kein Metal (Da geht mein JBO ~ Gänseblümchen dahin...).

Interessant übrigens, dass noch nicht Rammstein genannt wurde; die fallen jedoch sowieso weg, kennt da schon jeder.

Es ist der höchste Deutschkurs an dieser High-School, was bedeutet, dass sie hier gerade so ein Bier bestellen können. (Jaja, die "american education" ;-))

Danke, dass ihr euch auch ohne konkrete Vorstellungen meinerseits Gedanken macht. :-D

Scherben, Leute, SCHERBEN! Rio!

Samstag, 15. September 2007

Welcome to the american education system!

Das war die lachende Antwort meines Geschichtslehrers, als ich ihm von folgendem Dialog mit einer ungefähr Gleichaltrigen erzählte:
Sie: Errr... Sorry... But: Germany... is it a country or a continent?
Ich (angepisst, mein Gleichmut verschwindet bei Dummheit): A Country. In Europe.
Sie: Ohh... Where's Europe?
Ich: -.- Anyway, you've to know Germany, at least! You defeated us in World War II!
Sie: Did we?


Schule ist hier ziemlich einfach. Ziemlich doll einfach sogar. Ein paar Beispiele:
--> Ich bin im höchsten Französischkurs unterfordert (in der 8ten Klasse hatte ich eine 5 auf dem Halbjahreszeugnis und war in mit meiner 3 auf dem letzten Zeugniss sehr zufrieden)
-->Tafelwerke für Mathe kennt man hier nicht. Braucht man auch nicht.
-->Ich bin im dritten Spanischkurs, obwohl ich nie zuvor ein einziges Wort dieser Sprache beherrschte.
--> Die Texte in English sind von der Qualität eher niedriger als die, die wir behandelt haben.

Dennoch bin ich hier sehr glücklich, nicht zuletzt dank Mr. Dube (Sprich: Du-bi), dem erwähnten Geschichtslehrer.

Meine Fächer in der "Einzelkritik":
P.E.: Lustig, wie spielen Flag Football, also Rugby ohne Körperkontakt

Spanisch II: Doof, anspruchslos, dumme Klassenkameraden, unsympathische Lehrerin; dafür sehr schöne Sprache.

Französisch V
: Schön, macht Spaß. Nette Lehrerin (die aussieht wie Alan Rickman. Wirklich!), und netten Klassenkameraden, allen voran Alex aus Quebec)

Mathe: Typische Mathelehrerin, diese Mischung aus böser Tante und SS-Lagerwächterin. Der Stoff ist recht einfach, ich müsste mich nur erinnern. Dafür Schiffe Versenken mit Julian.

Englisch: Sehr gut; mein Lehrer mag mich, weil ich der Meinung bin, dass "Tabu-Wörter" Zeichen einer neurotischen Gesellschaft sind, und ich in den Diskussionen die Euphemismus-Tretmühle erklärt habe; es wird nämlich diskutiert, aber nicht wie bei uns, ohne Sinn und Verstand, sondern unter Moderation des Lehrers! So muss es sein.

US History
: Großartig! Mein Lehrer liebt mich, da ich die These vertreten habe, dass es schon bei den Amerikanischen Befreiungskriegen nur um Geld ging, sie aber eine Berechtigung und unüberschätzbare Bedeutung für den Fortschritt der Menschheit haben.

Lustigerweise sind nur die letzten beiden für Exchange Students Pflicht.

Morgen oder so erzähle ich, warum ich Soziologie hier nicht mache.
-----

Freitag, 14. September 2007

Es hat mich erwischt. Aber so richtig.

Genau, ja es hat auch MICH erwischt. Gestern hab ich mich noch drüber lustig gemacht, über die amerikanischen Methoden bezüglich des Themas, die so ganz von der europäischen Natürlichkeit abweichen. Fragt mich nicht wieso, aber ich habe immer geglaubt, dass es die, die mich so umhauen, nur in Europa gibt.
Aber auch hier gibt es sie: Die Grippe.
Hemmungslos wirft sie sich jedem an den Hals, die Schlampe.
Ich trink jetzt meinen Tee aus und leg mich dann ins Bett.
(19:00 Uhr Ortszeit)

Wenn ich wieder mehr Kraft habe, antworte ich auf Mails und diskutiere das Pali-Tuch als solches.

Samstag, 1. September 2007

L'america

Ich hab ziemlich lange über den passenden Titel nachgedacht. Andere Favoriten meinerseits waren "Klischee: erfüllt" und "Keine Nachricht ist keine gute Nachricht." (Denn wenn ich sehr positiv überrascht [ich musste gerade googlen, um zu gucken, mit wie vielen "R"s sich das Wort schreibt -.-] gewesen wäre, hätte ich mit Sicherheit schon angegeben.)


Meine Familie besteht aus zwei erwachsenen Söhnen, einer Mum und einem Dad; ihr Haus liegt an einem Wäldchen, mit Squirrels und so, sie haben vier Kühlschränke, einer nur gefüllt mit Cola und zwei spritschluckene Autos. Sie sind fett. Alle. Nicht ein bisschen stämmig, oder leicht übergewichtig, sondern Fieser Fettsack-mäßig fett. Das Essen ist fett und hat einen chemischen Beigeschmack. Ich wünsche mir die Fluffigkeit eines Döners oder den frischen Salat eines Big Mäcs; nur um zu veranschaulichen, WIE das Essen ist. Die Wohnung ist dreckig. Ich bin wirklich alles andere als ein Ordnungsfaschist, aber ich meine man sollte sich nicht (Straßen-)Schuhe in seiner eigenen Wohnung anziehen müssen, damit die Füße nicht dreckig werden. Und es stinkt. Nicht nur nach Essensresten und ungewaschenen Menschen, sondern vor allem nach den drei heimlichen Herrschern dieser Villa des Grauens: Den drei Dogs. Erstaunlicherweise stinkt jeder anders. Michael, der Bernhadiner ist groß wie Kalb, stinkt nach Scheiße, kratzt sich die ganze Zeit (Flöhe?) und sabert.
Nr. 2 ist Alter Sack, so nenne ich ihn zumindestens, den richtigen Namen hab ich vergessen. An der rechten Seite hat ungefähr noch die Hälfte seiner Haare, stinkt nach Verwesung und jault viel. Er stinkt von allen am meisten, ist aber nur ein normal-großer Hund, kein Monster wie Michael. Ihn hab ich noch am liebsten, da er wenig furchteinflößend ist.
Das schlimmste Viech ist die Hündin Katie, meist Kay-Kay genannt. Sie knurrt und bellt, wenn ich morgens die Treppe raufkomm, und kommt, da sie genau weiß was für einen Riesenschiss ich vor ihr hab, die ganze Zeit hinter mir her. Meine Host-Mum hat auch eine logische Erklärung für ihr Verhalten: "Oh, she is sooo shy, y'know? You make her nervous, 'cause she isn't used to you"
Das schlimmste ist das abendliche, gemeinsam eingenommene Dinner:
Die Hunde liegen unter dem Tisch, der Fernseher läuft natürlich, und Mum fragt mich, ob ich krank bin, weil ich so wenig esse. Ich glaube, ich bin der erste Austauschschüler, der hier abnimmt. Es ist für mich nicht möglich, Essen zu genießen, mit diesen stinkenden Viechern um mich rum.
Meinem Englisch ist das Ganze auch nicht gerade förderlich. Nichtmal meinen Koffer habe ich bis jetzt ausgepackt, vermutlich um die Illusion einer baldigen Rückkehr aufrecht zu halten.
Natürlich ist nicht alles scheiße; sie sind z.B. ganz simpel nett. Ich bin hier willkommen, und habe ein Gefühl, dass ich sonst nur beim Picknick mit meiner Oma, oder beim Lesen in der Sonne hab: Niemand will mir böses. Stolsigs, so der Name dieser Familie haben unzählige, auch gute, Filme, mehrere Spielkonsolen, die ich ausgiebig benutze und W-Lan. Meinen Laptop habe ich auch hier, was mir sowohl die Kommunikation mit der Außenwelt als auch das hören meiner geliebten Musik ermöglicht, dick aufgetragenen Pomp von Kiss über Meat Loaf zu Beethoven retten mir meine Seele. Außerdem schmeckt Peanut Butter mit Pflaumen Gelee lecker.
Dienstag geht es endlich zur Schule.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

liebste Anna
Mit der Lust ist es schwierig. Ich zählte es nicht...
schlauch - 20. Jun, 13:42
liebster micha...
ich bezog mich ausschließlich auf deinen text....
Anna the Wolff - 20. Jun, 08:03
Es ist jawohl offensichtlich,...
Es ist jawohl offensichtlich, dass eine solch übertriebene...
schlauch - 19. Jun, 16:26
mhm
nja, metrisch ist es mies. aber anna, du sollst es...
mondblutkatze - 19. Jun, 09:44
chrrrrrrrrrrr...
micha, ich kann's net mehr sehen. bitte verschone mich...
Anna the Wolff - 19. Jun, 08:03

Suche

 

Status

Online seit 292 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 20. Jun, 13:42

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB


Bild-Dung
der große selbstversuch!
der preis ist heiß!
Der Wahnsinn und seine Helfer
Ergebnisse eines langweiligen Unterrichts
Gelinkt
Journalismus - Knallhart recherchiert
KUNSThonig
L'america
NachTdenken
Öffentlicher Auftritt
Philophysik
schall und rauch
Sonne Sauerei!
That's me!
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren